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3.10. Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
Anhang: Zeitungsente? Krebs erschnüffelnder Hundvon A. Behling (1996)
„SAD
Tallahassee, 26. Januar 1996
Ein Hausarzt und
ein pensionierter Hundetrainer habe einem Schnauzer beigebracht, Hautkrebs zu
erschnüffeln. Dr. A. Conetta und D. Pickel arbeiteten daran in Tallahassee
(Florida) zwei Jahre lang unter wissenschaftlichen Methoden. Während
Ärzte in den USA durchschnittlich nur 80% aller Melanome an ihren Patienten
erkennen, erreichte "George" in 40 Versuchen innerhalb eines Jahres eine
Genauigkeit von knapp 100 Prozent.
Cognetta und
Pickel begannen "Georges" Ausbildung mit Reagenzgläsern, gefüllt mit
Proben. Dann stellte sich eine Krankenschwester mit zur Verfügung, die sich
in etlichen Tests Bandagen mit Harmlosen Proben und Krebsproben umwickelte und
den Schnauzer schnüffeln ließ. Wenn "George" eine bestimmte Bandage
oder Körperstelle als karzinogen einstuft, schnüffelt er besonders
lange und setzt sich dann hin, als wollte er sagen: "Das ist das Problem." Auf
Aufforderung des Trainers, "Zeig es mir!", legt "George" auch vorsichtig seine
Pfote auf die Stelle. "George", eigentlich auf Bomben abgerichtet, versteht mehr
als 100 Handzeichen.
Cognetta hatte
die Idee zu dem Versuch durch einen Artikel in einer medizinischen
Fachzeitschrift. Dort berichtete eine Frau, sie habe sich ein Muttermal
entfernen lassen, weil ihr Hund immer daran herumschnüffelte und sogar
hineinbiß. Später stellte sich heraus, daß es sich um ein
Melanom handelte.
Pickel
erklärt, im Gegensatz zu der Krankenschwester, an der George geübt
hatte, hatten die Testpersonen keine parfümierte Seife genommen. Andere
Gerüche wie Rauch oder Parfüm haben vermutlich den Schnauzer auch
verwirrt. (wohl die Begründung warum man nicht volle 100 Prozent Erfolg
erreicht hat!!!)“
LiteraturBehling, A. (1996)
Schnauzer George kämpft gegen den Krebs.
http://fub46.zedat.fu-berlin.de:8080/~behling/krebshund.html
Herkner, W. (1991)
Sozialpsychologie. Verlag Hans Huber: Bern; Stuttgart;
Toronto.
Ulich, D. (1982)
Das Gefühl. Einführung in die Emotionspsychologie. Urban
& Schwarzenberg: München.
Verres, R. (1986)
Krebs und Angst. Subjektive Theorien von Laien über Entstehung,
Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und die psychosozialen Folgen von
Krebserkrankungen. Springer Verlag: Berlin.
Margrit Priesch (Wurzer, 1995), Seminararbeit im Rahmen des Psychologiestudiums an der Universität Wien. |
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